2 Szenen aus der deutschen Pathographie
ad : Kontexte
Mit seinem "Struwwelpeter" hat Heinrich Hoffmann 2 Dispositive der deutschen Pathographie fixiert :
1. Die blinde Zerstörungslust des "Bösen Friedrich" ( click to XL )

2. Das - frei nach dem Aktaion- Mythos Ovids - Motiv vom gejagten Jäger


Die ausgleichende bürgerliche Gerechtigkeit , welche das Wild - auf unwahrscheinliche Weise - an seinem Verfolger vollzieht , verweigern "Die Freuden der Jagd" . Hier kehrt die Nachtseite des Bürgerlichen - die Unaufgelöstheit bourgeoiser ( Stammtisch- ) Ressentiments - wie ein Nachtmar immer wieder .
Als "Sieg" wäre dies insoferne nicht zu bezeichnen , als der Mann wie ein Verdammter in Endlosschleife wieder und wieder in den Wald geschickt wird , unendlich wandelbare "targets" zum Abschuss vor Augen .
Mag der Mann solcherart buchstäbliche Schlacht- Felder hinterlassen , kommt er nicht , kommt das , was IHN JAGT , nicht zur Ruh .
Mit seinem "Struwwelpeter" hat Heinrich Hoffmann 2 Dispositive der deutschen Pathographie fixiert :
1. Die blinde Zerstörungslust des "Bösen Friedrich" ( click to XL )

2. Das - frei nach dem Aktaion- Mythos Ovids - Motiv vom gejagten Jäger


Die ausgleichende bürgerliche Gerechtigkeit , welche das Wild - auf unwahrscheinliche Weise - an seinem Verfolger vollzieht , verweigern "Die Freuden der Jagd" . Hier kehrt die Nachtseite des Bürgerlichen - die Unaufgelöstheit bourgeoiser ( Stammtisch- ) Ressentiments - wie ein Nachtmar immer wieder .
Als "Sieg" wäre dies insoferne nicht zu bezeichnen , als der Mann wie ein Verdammter in Endlosschleife wieder und wieder in den Wald geschickt wird , unendlich wandelbare "targets" zum Abschuss vor Augen .
Mag der Mann solcherart buchstäbliche Schlacht- Felder hinterlassen , kommt er nicht , kommt das , was IHN JAGT , nicht zur Ruh .
czz - 24. Nov, 04:14